Digitale Arbeitswelten und Wertschöpfungsnetzwerke

 

Die Wirtschaft verändert sich in einem nie zuvor gekannten Ausmaß. Immer schnellere Innovationszyklen und notwendig agilere Kommunikations- sowie neuartige Wertschöpfungsprozesse gehen Hand in Hand mit diesem tiefgreifenden Wandel.

 

Die digitale Vernetzung wird dichter. Kommunikation und Interaktion werden aufgrund mobiler Applikationen hybrider. Persönlicher, realer und virtueller Dialog werden häufiger konvergieren. Virtuelle Meetings finden zukünftig 'selbstverständlicher' statt. Neue, leistungsstarke Generationen an Künstlicher Intelligenz und Augmented Reality-Anwendungen stehen vor der großflächigen Einführung in den Markt.

 

Revolutionäre, neue digitale Möglichkeiten öffnen Horizonte und bieten große Chancen und Wachstumsimpulse.

Die Industrie 4.0 erschließt neue Potentiale für mehr Produktivität und Effizienz und eine neue Qualität an Arbeit.

Indem spezifisch menschliche und maschinelle Stärken noch besser miteinander kombinierbar werden, lässt sich Arbeit tatsächlich besser und zukünftig noch menschengerechter gestalten.

 

Bis vor kurzem unvorstellbare Fortschritte ...

... bei der Fertigungs-und Logistikeffizienz, in selbstregulativen Prozessen dank "verteilter Intelligenz"

... in einer global synchronisierbaren Kommunikation selbst komplexester Inhalte und Daten

erlauben eine nahezu lückenlose Versorgung mit Informationen, Produkten und Dienstleistungen.

On demand, in der gewünschten Tiefe und Zeit.

 

Quantensprünge in der Telemedizin oder auch bei der Erforschung personalisierter Therapien machen sich auf den Weg, die Grenzen von Raum, Zeit (zone) und Standardisierung zu überwinden. Der anhaltende Trend zur Individualisierung wird durch intelligente Formate und lernfähige Algorithmen unterstützt, die ein intensives Kundenbeziehungsmanagement und personalisierte Kundenansprache in vielen Lebens- und Konsumbereichen ermöglichen.

 

Für 2020 wird erwartet, dass rund sieben Milliarden Menschen (und 50 Milliarden Dinge) miteinander verbunden sind. Zum Vergleich: 1995 hatten noch 15 Millionen Menschen Zugang zum Internet. Zukünftig werden Menschen und Dinge ständig mehr Informationen miteinander über das Internet austauschen.

Technologische Innovationen und die weitere Vernetzung von Arbeits- und Lebenswelten werden unsere Kommunikationsweise relevant verändern und voraussichtlich stärker virtualisieren.

 

Diesen epochalen, mit Komfort-, Qualitäts- und Effizienzgewinnen in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft verknüpften Veränderungen stehen neuartige Herausforderungen an Mitarbeiter und Führungskräfte gegenüber. Digitalisierung ist - zumal aus Sicht ihrer Befürworter und Protagonisten - eine greifbare, große Chance für ein verbessertes qualitatives Arbeiten.

 

Es ändern sich aber nicht nur die Struktur und Prozesse von Arbeit und Kommunikation. Auch die arbeitsbezogene Einstellung von Führungskräften & Mitarbeitern, ihr Mindset und (digitales) Lebensgefühl ist einem relevanten Wandel mit unterworfen.